Unternehmen verstehen, unternehmerisch handeln.
Was man bei einem Planspiel über Strategie lernen kann
Geschäftsabläufe laufen oft in einer nicht sichtbaren Form ab, sind komplex und zeitlich versetzt. Oft erkennt man die Auswirkung einer Handlung nicht, weil sie erst nach Monaten bemerkbar wird.
Simulationen und Planspiele versuchen, diese Realität in einer übersehbaren Zeit zusammenzufassen und die Komplexität für den Teilnehmer erlebbar zu machen. Dadurch können Mitarbeiter von Unternehmen Geschäftsabläufe nachvollziehen, weitreichender mitdenken und unternehmensorientierter entscheiden.
Planspiel oder Simulation?
Die wichtigste Komponente in einem Planspiel ist der Wettbewerb: Verschiedene Teams treten gegeneinander an und beeinflussen Ihre Geschäftsergebnisse durch gezielte Interaktion. Planspiele werden verstärkt in Führungskräftetrainings eingesetzt, da eine gewisse Vorkenntnis von BWL und Strategie vorausgesetzt wird.
Dem entgegen steht die Simulation: Sie ist als Parallelspiel aufgebaut und nicht auf Wettbewerb ausgerichtet: Die vier Teilnehmer pro Tisch steuern die Geld- und Warenflüsse nur bedingt, beobachten dafür verstärkt die Geschehnisse und Auswirkung aus der „Helikopterperspektive“. Simulationen werden häufig zur Vertiefung von Wissen eingesetzt, z. B. zur Einführung von Kennzahlen.


